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Senmheiser MM 100

Sennheiser MM100

Für meine ständige Podcast Hörerei habe ich einen Ersatz für das fummelige original Headset von Apple gesucht und mit dem Sennheiser MM 100 gefunden. Immer das Kabel auseinanderfriemeln war mir einfach auf Dauer zu anstrengend. Ich hatte schon viel über Sennheiser Bluetooth und auch Kabel gebundene Headsets gehört und gelesen.

Da mir die wirklich sehr gut rezensierten Modelle MM 550 und MM 450 zu teuer sind, habe ich nach alternativen geschaut. Mit Kabel gibt es da noch ein Paar sehr gute in ear Kopfhörer MM 50. Nur das in ear für mich nicht in Frage kommt. Ich muss nämlich noch möglichst viele Außengeräusche hören können.

Sennheiser MM100

Ein bisschen merkwürdig ist dieser Nakenbügel. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Gut gelöst ist wohl auch die Funktion als Headset. Ich hatte keine Probleme mit meinen Gesprächspartnern.

Am erstaunlichsten finde ich die Qualität. Ich hatte da keine so hohen Ansprüche, gerade auch wegen der Funkübertragung mit Bluetooth. Aber hier wurde ich eines Besseren belehrt. Der Kopfhörer bietet eine ganz hervorragende Qualität. Ich höre jetzt sogar wieder richtig viel Musik. Man merkt doch ganz deutlich, dass hier etwas größere Membranen und Magneten werkeln als in diesen kleinen Ohrhörern. Wie sagt der audiophile Musikliebhaber doch: Membranfläche ist durch nicht zu ersetzen. Frei nach Hubraum ist durch nichts zu ersetzen. Was ja auch in gewisser Weise sehr richtig ist.

Also ich kann diesen Kopfhörer wirklich empfehlen. Toller Klang. Super von der Funktion. Keine Kabel. Telefonieren ohne das Telefon am Ohr zu haben. Auch bei 5 Meter Abstand zum iPhone noch Empfang.

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Solaranlage

Etwas schwer zu finden ist eine konkrete Empfehlung oder Rechnung zu Solaranlagen.

Zwei Überlegungen sollten hier eine Rolle spielen.

  1. Was soll die Anlage leisten
  2. Was ist der momentane Aufwand für diese Leistung

Hier kann ich sicher ein paar Denkanstöße geben. Eine sehr in den Vordergrund gerückte Aussage der Solaranlagen-Verkäufer ist ja: „Eine Solaranlage kann bis zu 60% der benötigten Energie einsparen“.

Das ist auch richtig! Allerdings ist es ja oft so, dass sich Menschen eine Solaranlage (thermisch) mit ein oder zwei Panels auf das Dach schrauben. Wenn ihr so etwas seht könnt ihr davon aus gehen, dass hier das warme Wasser mit Solarunterstüzung erzeugt wird.

Das heist ja dann, sie sparen bei der Erzeugung von warmen Wasser 60% der Energiekosten ein. Nämlich dann wenn die Sonne scheint, vor allem im Sommer. Jetzt ist es aber so, dass der Aufwand an Energie die ich brauche um warmes Wasser zu erzeugen, bei mir und im Durchschnitt auch bei jedem anderen um ca. 6% der Gesamtenergieaufwendung liegt. Das bedeutet, ich benötige 6% von meinem Gesamtgasverbrauch für warmes Wasser. Und davon kann dann eine Solaranlage 60% übernehmen.

Also: wenn ich mir jetzt eine Solaranlage mit 1 – 2 Panels aufs Dach schraube spare ich ganze 4% von meinem Gesamtenergieeinsatz. Gerne ist jeder selbst mal angehalten sich auszurechnen wie viel (Euro) er pro Jahr mit so einer Maßnahme sparen kann.

Damit mich hier niemand falsch versteht. Ich bin sehr für sparsamen Umgang mit Ressourcen und ein Freund des Energiesparens. Aber hier hört für mich die Logik auf. Für eine Preiswerte Anlage mit Montage muss ich schon 4.000 € auf den Tisch legen. Ist bei einem Neubau auch kein Thema. Gerade aus Prestige Gründen. Aber sonst erscheint mir das ganze mit den kleinen thermischen Solaranlagen doch recht sinnlos. Anders mag es da schon wieder aussehen, wenn man die Anlage so groß baut, dass sie die Heizung auch noch unterstützt. Hier ist schon ein deutlicher Effekt von bis zu 40% auf den Gesamtenergiebedarf zu verzeichnen. Das macht Sinn. Ist aber entsprechend größer dimensioniert und damit auch wiederum viel teurer.

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Specksteinofen 2

Specksteinöfen sind seit Zeiten eine bewährte Heizmethode. Vorzugsweise kommen sie aus Gegenden in denen es große Specksteinvorkommen gibt. Speckstein ist in den Alpen und auch in Finnland/Norwegen zu finden. Der hohe [Magnesiumgehalt](http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/MineralData?mineral=Speckstein) führt wohl zu der guten Speicherdichte des Specksteins.

Specksteinofen mit Wärmetauscher
Im Gegensatz zu vielen anderen Grundöfen besteht bei einem Specksteinofen auch die Brennkammer aus dem Material wie der Ofen selbst. Die heißen Brandgase werden über sogenannte Züge durch den Ofen geleitet. Treten dann am unteren Teil des Ofens aus, zum Kamin. Durch diese „Technik“ wird der Speckstein aufgeheizt und die Brandgase abgekühlt.

Einen Specksteinofen heizt man demnach recht kräftig für 2-4 Stunden. Um dann für 12 – 24 Stunden eine recht konstante Wärmeabstrahlung zu haben. Die Speicherfähigkeit richtet sich nach der Größe des Ofens und somit nach der Menge des Specksteins. Hierbei ist zu bemerken, dass der Specksteinofen nicht wirklich heiß wird. Die größte Hitze hat er in seinem Kern, diese wandert nur langsam und recht konstant nach außen. Wir bemerken die Wärme vor allem durch Strahlung des Ofens. Genau genommen ist das Infrarotstrahlung. Im Gegensatz zum Heizkörper, der heizt die Luft auf und der Raum wird durch Umwälzung warm. Ein Specksteinofen heizt eher wie Sonnenstrahlen. Eine viel angenehmere Wärme die auch Fußboden und Wände erfasst.

Einen weiteren Effekt nutzen wir durch den eingebauten Wasserwärmetauscher des Ofens. Der Wärmetauscher liegt über der Brandstelle und wird mit den heißen Brandgasen betrieben. Somit ist eine noch effektivere Ausnutzung des zu verbrennenden Holzes möglich. Diese Wärme wiederum speichern wir in einem herkömmlichen Wasserwärmespeicher wie er auch an Solaranlagen oder Pelletheizungen betrieben wird. Der Wärmespeicher ist dann ohne viel Steuerungstechnik mit der herkömmlichen Gasheizung verbunden. Er bedient nämlich den Eingang und somit die Kaltwasserseite der Heizungsanlage. Somit springt die Heizung nicht so häufig an, sondern speist sich aus dem Specksteinofen. Da der Ofen im Kern noch nach dem Abrannt hohe Hitze hat, läuft auch der Speichervorgang noch lange nach.

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Feuchtigkeit am Mauerwerk

Falls ich den Architekten meines Hauses mal begegnen sollte, kann ich für nichts garantieren. So ein merkwürdiges Dach zu konstruieren ist sicher nicht ganz leicht. Aber dafür sorgt es für dauerhafte Beschäftigung der Bewohner des Hauses.

Ich versuche das mal zu beschreiben. Zwei Spitzdächer stehen in einem Winkel von 90° zueinander. An dem Punkt wo sich die beiden Dächer treffen ist eine Hohlkehle, die das Regenwasser nach unten führt. Diese Hohlkehle trifft aber dann an ihrem unteren Ende auf eine Hauswand. Von dort fließt das Regenwasser dann ca. 1 m bis zur Dachrinne. In diesem Dreieck sammelt sich natürlich gern der Dreck des Jahres. So muss man, will man nicht das Wasser unkontrolliert irgendwohin läuft, mindestens zwei mal im Jahr diesen Bereich reinigen. Das ist nicht sehr witzig, weil das ganze in 7 m Höhe liegt und nur über eine Leiter zu erreichen ist. Und natürlich auf der Vorder- und Rückseite des Hauses gereinigt werden muss.

Hier also mein Rat. Kauft oder baut euch ein Haus mit ordentlich Dachüberstand, dann solltet ihr keine Problem haben!

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Neuer Fernseher

Erstaunlich ist die Entwicklung bei Flachbildfernsehern. Wir haben uns vor ca. 2 Jahren so ein Gerät zugelegt. Nicht so besonders groß. So wie der alte Röhrenfernseher 82 cm Diagonale. Nach längerem Drängeln meiner Tochter haben wir ihr nun auch einen Fernseher gekauft. Röhre gibt es glaub ich heute gar nicht mehr?

Ich nicht dumm habe erst mal die Amazon Bestseller-liste durchgesehen um mir einen Überblick über die beliebten Modelle zu verschaffen. Dann einfach den beliebten 82cm von Samsung*  gekauft.

Der Fernseher scannt das digitale und analoge Kabelnetz und DVB-T. Was da an Qualität aus dem digitalen Kabelnetz kommt ist schon echt erstaunlich. Man kann am Fernseher recht einfach zwischen analogem und digitalem Empfang umschalten und der unterschied ist groß. Richtig groß wird der Unterschied aber dann bei den HD Programmen. Da denk ich wirklich über eine Erneuerung von unserer „alten“ Kiste nach.

Leider braucht man auch für die freien Digitalprogramme oftmals auch eine Cryptocard von Unitymedia. z. B. für Pro Sieben. Die lässt sich im Fernseher dann auch über ein CI Modul nachrüsten. Kostet aber noch mal.

*Affiliate Link